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[thread]6417[/thread]

Was ist eigentlich ein LVALUE?: Seltsamer Rückgabewert von ref

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murphy
 2004-07-20 20:20
#84646 #84646
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Ich hatte gerade die perldoc Seite zu ref gelesen und stellte mit erstaunen fest, dass perl anscheinend Referenzen auf "LVALUE"s kennt. Es ist mir nur schleierhaft was genau das ist.
Ich kenne die Bezeichnung "LVALUE" für eine Speicherstelle oder einen Ausdruck, dem man einen Wert zuweisen kann -- aber dann wäre ja auch eine Skalarreferenz eine Referenz auf einen "LVALUE".
Weiß da jemand etwas genaueres?\n\n

<!--EDIT|murphy|1090340580-->
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esskar
 2004-07-20 20:38
#84647 #84647
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bin mir nicht sicher, aber ich hab folgendes unter diesem begriff mal gelernt:

stell dir eine Variable wie ein Wurst vor.
Du hast ein linkes Ende (LVALUE) und ein rechtes Ende (RVALUE)

von der linken Seite kannst du was lesen; an die rechte Seite kannst du was schreiben/anhängen


natürlich haben auch ausdrücke L- und RVALUES

bsp:
Code: (dl )
$text = "Hallo";


dabei ist "$text" jetzt - da es auf der linken seite von "=" steht - ein LVALUE; ""Hallo"" ist dementsprechend ein RVALUE
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kabel
 2004-07-20 20:45
#84648 #84648
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also nach mstone's M-OPT series bei den monks
ist eine variable "etwas", dem man bei der definition einen wert geben kann.
dann bleibt dieser aufgrund der sog. "referential transparency" bestehen.
lvalues hingegen können ihren wert ändern.
also ist alles, was du links von einem = zeichen schreiben kannst, ein lvalue in perl.
-- stefan
murphy
 2004-07-20 20:51
#84649 #84649
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Das ist ja im Prinzip das, was ich auch denke: Jeder Ausdruck, dem man einen Wert zuweisen kann, ist ein LVALUE. Es bleibt aber doch die Frage, wie man eine Referenz auf solch ein Objekt erzeugt! Ich probiere gerade etwas herum, habe aber bisher keinen Erfolg dabei.
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ptk
 2004-07-20 21:04
#84650 #84650
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Versuch mal
Code: (dl )
warn \substr("bla", 0,1);
murphy
 2004-07-20 21:12
#84651 #84651
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Aha! Danke für den Tip! Dann glaube ich, ich hab's verstanden. Dieser "Datentyp" LVALUE wird von Perl also nur benötigt, um Teile eines Skalars, in die man aber dennoch schreiben kann, zu referenzieren.
Denn in jedem anderen Fall kann das Ziel einer Schreiboperation ja als Skalar, Arrayslice, usw. angesehen werden und das spiegelt sich dann auch in einem entsprechenden Referenztyp wieder.
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ptk
 2004-07-20 21:30
#84652 #84652
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Ich habe noch zwei:
Code: (dl )
1
2
warn \pos();
warn \vec("",0,1);
betterworld
 2004-07-20 21:31
#84653 #84653
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Aber was nicht geht, ist:
Code: (dl )
1
2
3
4
5
my $var;
sub aenderbar : lvalue {
$var;
}
print \aenderbar();
\n\n

<!--EDIT|betterworld|1090344786-->
murphy
 2004-07-20 21:35
#84654 #84654
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Das hatte ich auch schon probiert. Aber gab's nicht eine Möglichkeit, "Variablen" einzurichten, bei denen an Stelle einer Wertzuweisung irgendein Subroutinenaufruf erfolgt? Wenn man darauf dann eine Referenz nimmt, müsste -- rein von der Logik her -- auch ein LVALUE herauskommen, oder?
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betterworld
 2004-07-20 21:38
#84655 #84655
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[quote=murphy,20.07.2004, 19:35]Das hatte ich auch schon probiert. Aber gab's nicht eine Möglichkeit, "Variablen" einzurichten, bei denen an Stelle einer Wertzuweisung irgendein Subroutinenaufruf erfolgt? Wenn man darauf dann eine Referenz nimmt, müsste -- rein von der Logik her -- auch ein LVALUE herauskommen, oder?[/quote]
Ja, mit tie().
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