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[thread]9766[/thread]

ipconfig / ifconfig

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cs
 2005-06-10 02:08
#95420 #95420
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ich habe einen t-net dsl-zugang. also ein externes dls-modem an einen analogen telefonanschluss.

die ms-windows ausgabe von "ipconfig" ist

Ethernetadapter:
Verbindungsspezifisches DNS-Suffix:
IP-Adresse (Autokonfig.). . . . . : 169.254.x.x
Subnetzmaske. . . . . . . . . . . : 255.255.0.0
Standardgateway . . . . . . . . . :

PPP-Adapter:
Verbindungsspezifisches DNS-Suffix:
IP-Adresse. . . . . . . . . . . . : 80.130.x.x
Subnetzmaske. . . . . . . . . . . : 255.255.255.255
Standardgateway . . . . . . . . . : 80.130.x.x

wobei die die ip-adresse vom ethernetadapter fest ist und der ppp-adapter bei jedem einwählen eine unterschiedliche zugewiesen bekommt.

dagegen ist die linux ausgabe von "ifconfig"

eth1
Link encap:Ethernet HWaddr 00:02:2A:B0:37:D1
UP BROADCAST RUNNING MULTICAST MTU:1500 Metric:1
RX packets:32 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:31 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:100
RX bytes:3768 (3.6 Kb) TX bytes:2686 (2.6 Kb)
Interrupt:10 Base address:0xb000

ppp0
Link encap:Point-to-Point Protocol
inet addr:80.130.x.x P-t-P:217.0.116.161 Mask:255.255.255.255
UP POINTOPOINT RUNNING NOARP MULTICAST MTU:1492 Metric:1
RX packets:25 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
TX packets:24 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
collisions:0 txqueuelen:3
RX bytes:2786 (2.7 Kb) TX bytes:1662 (1.6 Kb)

im kde-kontrollzentrum konnte ich eth1 auch eine beliebige ip-adresse zuweisen. das hatte keinen einfluss auf eine erfolgreiche einwahl.

warum unterscheiden sich die ausgaben von "ipconfig" und "ifconfig"?
müsste nicht auch "eth1" die gleiche ip-adresse haben wie "Ethernetadapter"?
wieso habe ich überhaupt 2 ip-adressen? so ganz genau habe ich das nämlich gar nicht verstanden.
Ronnie
 2005-06-10 02:52
#95421 #95421
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Die Angabe aus ipconfig ist ein Default-Wert von Microsoft. In beiden Fällen ist eigentlich keine IP-Adresse an die Netzwerkkarte gebunden.
murphy
 2005-06-10 10:43
#95422 #95422
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[quote=cs,10.06.2005, 00:08][...]
im kde-kontrollzentrum konnte ich eth1 auch eine beliebige ip-adresse zuweisen. das hatte keinen einfluss auf eine erfolgreiche einwahl.
[...]
wieso habe ich überhaupt 2 ip-adressen? so ganz genau habe ich das nämlich gar nicht verstanden.[/quote]
Du kannst jedem Netwerkgerät an deinem Rechner eine eigene IP zuordnen, da ja auch jede Netzwerkkarte mit einem anderen Netzwerk verbunden sein kann -- zum Beispiel könnte dein Rechner eine Internetverbindung über DSL und eine zusätzliche Hausinterne LAN-Verbindung über eine Ethernetkarte haben. Es ist sogar im allgemeinen ziemlich unsinnig, mehreren Netzwerkgeräten die gleichen IPs zuzuordnen. Den PPPoE Treiber interessiert es also nicht im geringsten, welche zusätzliche Netzwerkhardware, abgesehen von der von ihm verwendeten Ethernetkarte, noch in deinem Rechner steckt und wie sie konfiguriert ist.
When C++ is your hammer, every problem looks like your thumb.
cs
 2005-06-10 11:41
#95423 #95423
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vielen dank soweit, weitere recherche von mir ergab, für die, die es interssieren sollte. man achte auf den letzten satz.

http://www.computerlexikon.com/begriff.php?id=1398

APIPA heißt ausgeschrieben Automatic Private IP Adressing. Ein Rechner versucht bei einem DHCP-Server seine TCP/IP-Adresse und andere wichtige Einstellungsparameter anzufordern. Erreicht der Rechner jedoch keinen DHCP-Server, z.B. weil keiner im gleichen Segment aktiv und auch über DHCP-Relay nicht zu erreichen ist, so bekommt der Rechner automatisch eine zufällige Adresse aus dem Bereich 169.254.x.x.

Diese Adressen hat sich Mircosoft ganz offiziell für diesen Zweck reservieren lassen. Man nennte diese Technik auch APIPA (Automatic Private IP Adressing).

APIPA ist dafür gedacht, dass Heimanwender ein TCP/IP-Netzwerk betreiben können, ohne mit IP-Adressierung und IP-Parametern konfrontiert zu werden. In Netzen mit echter IP-Adressplanung haben diese automatischen Adressen jedoch nichts zu suchen.
J-jayz-Z
 2005-06-11 03:52
#95424 #95424
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Jo, das hab ich gestern auch gemerkt *aufdieuhrschau* ähm vorgestern.
Wenn du unter Linux 2 IP Adressen hast, musst du da in der /etc/network/interfaces schauen, ob es genau das ist, was du haben willst. Da kann man jeder Ethernetkarte bis zu 255 IP Adressen geben, die man, wenn sie nicht automtisch vergeben werden mit ifup *interface* "hochfahren" kann.
Die einzelnen interfaces werden aber, wenn eine Karte mehrere Adressen hat so bezeichnet.
Code: (dl )
1
2
3
4
eth1 = Erster Bereich von eth1
eth1:0 = zweiter Bereich mit einer anderen IP Adresse
eth1:1 = dritter Bereich mit wieder einer anderen Adresse
usw...

und nur eth1 ist bei dir ein richtiges Interface ppp0 ist via Software hinzugemoggelt worden.
Die anderen Interfaces würden aussehen, wie beschrieben
perl -Mstrict -Mwarnings -e 'package blub; sub new { bless {} } sub bar {my $self=shift; $self->{bla}="5065726c2d436f6d6d756e697479"; return $self->{bla};} my $foo=blub->new();print "Hallo ";print pack("H*",$foo->bar()); print "\n"'

http://perl-tutor.de
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